Der Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Guido Beermann (CDU), besuchte jüngst auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden von BVB / FREIE WÄHLER die gefährliche Kreuzung Blumberger Chaussee / Börnicker Landweg in Bernau. Neben Stadtverordneten, den Bürgermeistern von Bernau und Ahrensfelde, der Ortsvorsteherin von Birkenhöhe nahmen gut 50 Anwohner teil.

 

An dieser Kreuzung wird seit vielen Jahren fraktionsübergreifend um mehr Sicherheit gerungen. Zum einen soll die Kreuzung mit einem Kreisverkehr entschärft werden, zum anderen soll endlich mehr Bewegung in die Errichtung eines Radweges von Ahrensfelde nach Bernau kommen. Der Minister hat den Stand der Planungen bekannt gegeben. Demnach soll 2024 der Kreisverkehr fertig gestellt werden. Zum Radwegebau konnte er keine abschließende Lösung vorstellen. So bemüht sich die Fraktion BVB / FREIE WÄHLER seit Jahren um eine landespolitische Lösung entlang der L31. Die anwesenden Bürgermeister André Stahl und Wilfried Gehrke berichteten dem Minister über ihre Erfahrungen mit der Planung des Radweges und den damit in Zusammenhang stehenden Schwierigkeiten, wie zum Beispiel den Grunderwerb der benötigten Flächen.

Der Minister sagte zu, dass er Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßenwesen führen wird, um mehr Tempo in die Radwegplanung zu bekommen. Ein Planfeststellungsverfahren mit möglichen Enteignungen bleibt eine Option.

Ein weiteres Thema des Vor-Ort-Termins war die Ortsumgehungsstraße für Bernau. Hierzu wird in der kommenden Sitzung des Landtages ein Antrag von BVB / FREIE WÄHLER beraten, welcher die Priorisierung der Ortsumgehungsstraße im Landesstraßenbedarfsplan vorsieht. Die Bernauer Stadtverordneten hatten hierzu bereits eine Resolution beschlossen.

Der Minister erhielt dazu eine grobe Planung der möglichen Streckenführung in Acryl übergeben, äußerte sich jedoch recht zurückhaltend.

Einigkeit bestand darin, dass alle Punkte für die schnell wachsende Stadt Bernau von hoher Priorität sind. Der Minister hat das Votum der Anwesenden mitgenommen, um in seinem Zuständigkeitsbereich die angesprochenen Themen in Angriff zu nehmen.