Bei unserer Pressekonferenz am 6.10.2020 stand die Situation der Ruppiner Kliniken im Mittelpunkt. Neben geplanten strukturellen Veränderungen wurde auch die Einrichtung eines Rettungshubschrauberstandortes thematisiert.

Als medizinischer Schwerpunktversorger im Nordwesten Brandenburgs kommt den Ruppiner Kliniken eine enorme Wichtigkeit zu. Nun soll allerdings die Unternehmensstruktur nachhaltig verändert werden – ein Vorhaben, das nicht nur aus Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden der Pro-Klinik-Holding Marco Liebsch keine Vorteile bringt. Denn der massive Eingriff in die bestehenden Strukturen würde zu einer Beeinträchtigung der gesundheitlichen Versorgung führen. BVB / FREIE WÄHLER spricht sich deshalb klar für den Erhalt der bestehenden Strukturen aus.

Bei der heutigen Sitzung des Kreistages Ostprignitz-Ruppin soll darüber entschieden werden, ob die geplanten Veränderungen umgesetzt werden und wohin damit der Weg für die Ruppiner Kliniken in Zukunft geht.

Zusätzlich haben wir in unserer Pressekonferenz auf unsere Forderung nach der Einrichtung eines Rettungshubschrauberstandortes an den Ruppiner Kliniken hingewiesen. Schließlich ist dieser zur Gewährleistung einer flächendeckenden Luftrettung, für die Einhaltung der Hilfsfristen in der Notfallrettung und für die adäquate medizinische Versorgung der Bevölkerung in Ostprignitz-Ruppin unabdingbar. Dazu hatten wir kürzlich bereits eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Im Hinblick auf die nächste Plenarsitzung planen wir nun die Einreichung eines entsprechenden Antrages, der darauf abzielt, dass ein Rettungshubschrauberstandort in Neuruppin eingerichtet wird – bei gleichzeitiger Erhaltung des Rettungshubschrauberstandortes Perleberg.

Presseecho:

„Brandenburg streitet um einen Hubschrauber“ – ÄrzteZeitung, 08.10.2020