Im Zuge der Tesla-Ansiedlung wird damit gerechnet, dass es in den anliegenden Gemeinden zu einem Zuwachs von etwa 10.000 Einwohnern kommt. Städte wie Fürstenwalde haben jedoch ihren Zuzug beschränkt, gleiches gilt für die Stadt Erkner, um noch eine ausreichende Lüftungsschneise zu haben. Es ist daher dringend geboten, dass es zu einer bedarfsgerechten Wohnraumentwicklung kommt, damit dieser Zuzug sich nicht als Problem für den Landkreis herausstellt.

Aus diesem Grund beantragten wir im Landtag die Überarbeitung des LEP HR (Landesentwicklungsplan Hauptstadtregegion), da sich dieser zu starr an Entwicklungsachsen orientiert und den ländlichen Raum hierbei nicht beachtet.

Die Koalitionsfraktionen und die Linke stimmten unserem Antrag jedoch nicht zu, da ihren Aussagen nach der LEP HR eh fortgeschrieben werden soll, man eine Evaluierung jedoch ordentlich vorbereiten möchte. Wir werden der Landesregierung hierbei wie immer kritisch auf die Finger schauen, damit diese Weiterentwicklung unter Beachtung aller Aspekte  – ökologische, Vermeidung von Zersiedelung, um nur einige aufzuführen – dennoch für den ländlichen Raum ein Gewinn ist.