Die aktuelle Stunde am 14. Mai 2020 befasste sich auf Antrag der Linken mit der Stärkung des Lokaljournalismus.

Natürlich ist der Lokaljournalismus – wie viele andere Wirtschaftsbereiche – erheblich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Doch die Notwendigkeit der Stärkung des Lokaljournalismus war schon deutlich früher angezeigt. So gibt es schon seit 2017 einen Beschluss des Landtages zur Stärkung des Lokaljournalismus, an deren Umsetzung sich seitens der Landesregierung bisher wenig getan hat.

Gerade wir als bürgernahe politische Vertreter sind für die Stärkung des Lokaljournalismus. Nur muss es dafür auch klare Regeln geben, sodass der Einfluss der großen Verlage, teilweise finanziert durch parteinahe Strukturen, den Lokaljournalismus nicht noch weiter gefährdet.

Jüngstes Beispiel ist die Schließung des Eberswalder Medienhauses. Ein Traditionsunternehmen musste schließen, weil es durch einen Landesverlag aufgekauft wurde. Die Förderung des Lokaljournalismus ist eine wesentliche Säule gegen Medienkonzentration und stärkt die Meinungsvielfalt.

Der Fraktionsvorsitzende Péter Vida dazu: „Wenn wir Medienvielfalt ernsthaft stärken wollen, geht am Lokaljournalismus kein Weg vorbei. Wichtig ist jedoch, dass nur die Unterstützung bekommen, die weder unmittelbar noch mittelbar als Sprachrohr einer Partei in der jeweiligen Region dienen.“

Sehen Sie die Rede des Fraktionsvorsitzenden Péter Vida beim rbb